19.08.2020

Reporter “Eine widersprüchliche Pop-up-Strategie”

Trotz verhältnismäßig günstiger Mietpreise findet die Stadt Luxemburg nur schwer Geschäftsleute, die für ihre Pop-up-Stores in Frage kommen. Das liegt aber nicht nur an der Eignung der Kandidaten, sondern letztlich auch an einem ambivalenten Auswahlprozess der Politik.

Die Stadt Luxemburg vermietet bereits seit Jahren eigene Gewerbeflächen zu günstigen Preisen. Seit einem halben Jahr stehen auch sogenannte Pop-up-Flächen zur Verfügung. Die „Boutiques éphémères“ können für maximal sechs Monate vermietet werden. Sie sollen es Unternehmern ermöglichen, schnell und möglichst günstig eine neue Geschäftsidee zu testen, bevor sie den großen Schritt der Eröffnung eines eigenen Geschäfts wagen. Angekündigt wurde das Konzept bereits im Sommer letzten Jahres, erstmals vermietet wurden die Flächen im November 2019.

Die Idee klingt innovativ und vielversprechend. „Wir wollen Jungunternehmern die Möglichkeit bieten, neue Businessmodelle auszuprobieren und damit den Start ins Geschäftsleben erleichtern“, sagt Serge Wilmes (CSV). Als Erster Schöffe der Stadt Luxemburg ist er für den Handel zuständig und entscheidet letztlich, wer den Zuschlag für die Geschäftslokale erhält. Die Mietpreise befinden sich meist unter dem Marktpreis.

 

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Foto: Eric Engel