EU-Lieferkettengesetz

CONNECT by clc – EU-Lieferkettengesetz

EU-Lieferkettengesetz

Wenn der Vorschlag der EU-Kommission für ein europäisches Lieferkettengesetz vom Europäischen Parlament und den Mitgliedsstaaten angenommen wird, kommen auch auf große Transport- und Logistikunternehmen neue Pflichten zu. Unternehmen, die bestimmte Umsatzschwellen übertreffen, müssen sich dann damit auseinandersetzen, ob durch ihre Tätigkeiten Gefahren für Menschen- und Arbeitsrechte oder die Umwelt bei ihren Zulieferern entstehen.

Unter das neue Gesetz sollen EU-Unternehmen mit über 500 Mitarbeitern und einem Nettojahresumsatz von über 150 Millionen Euro fallen. Unternehmen unter dieser Umsatzschwelle und weniger als 250 Mitarbeitern sollen ausgenommen bleiben. Zwischen 250 und 500 Mitarbeitern sollen die Sorgfaltspflichten zwei Jahre nach Umsetzung der Richtlinie in nationales Recht dann gelten, wenn von einem Mindestumsatz von 40 Millionen Euro wenigstens die Hälfte in „Risikosektoren“ erwirtschaftet wird. Dazu gehören die Textilbranche, Nahrungsmittel- und Forstwirtschaft, Bergbau, Metallverarbeitung und die Gasindustrie, jeweils inklusive der zugehörigen Handelstätigkeit.

In der EU tätige Unternehmen aus Drittstaaten müssen die Regeln ebenfalls einhalten, wenn sie die jeweiligen Umsatzschwellenwerte überschreiten.

 

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Clever fueren

„Clever fueren“ bleibt bis zum 31. März 2024 in Kraft

Der Ministerrat hat am 9. März 2022 beschlossen, das bestehende „Clever fueren“-Prämiensystem um zwei Jahre bis zum 31. März 2024 zu verlängern. 

 

Lesen Sie die Pressemitteilung in französischer Sprache auf der Webseite vom Ministerium für Umwelt, Klima und nachhaltige Entwicklung

„Clever Fueren“ – PowerPoint Präsentation

 

 

Energiepräisser

RTL.lu: „Héich Energiepräisser an der Chamber: de Bierger soll séier gehollef ginn, d’Fro ass just, wéi séier?“

Héich Energiepräisser an der Chamber

Hätten déi eng Parteie an de Secteur gären direkt Léisungsvirschléi gehat, wëllen anerer emol d’Tripartite ofwaarden an net iwwer schnell reagéieren.

D’Situatioun wier dramatesch, doriwwer war ee sech an der Chamber eens, wéi et ëm d’Hausse vun den Energiepräisser goung. Doriwwer wéini allerdéngs konkret Mesurë kommen, do sinn d’Meenungen dann awer wäit ausernee gaangen an et ass zum Deel méi haart ginn an der Plenière.

D’Instrument vun der Tripartite ass genee dat wat mer elo brauchen, dat huet d’Vizepremierministesch Paulette Lenert an der Chamber betount, wou et ëm d’Hausse vun den Energiepräisser goung. D’Kris an där mer sinn, betrëfft d’Betriber an d’Bierger. Et ass eng Kris, wou all Acteur Interessi drun huet, fir zesumme séier an effikass Léisungen ze fannen. De Lëtzebuerger Erfollegsmodell a Form vum Sozialdialog ass matten an enger Kris gebuer ginn. An zesumme mat de Sozialpartner huet d’Politik et nach ëmmer fäerdeg bruecht, am Land de Wuelstand ofzesécheren an de soziale Fridden ze garantéieren. Dat ass och dës Kéier eist d’Zil. Dofir wieren och keng Mesuren annoncéiert ginn, huet d’Paulette Lenert ënnerstrach.

Oppositioun enttäuscht, datt keng weider Annoncë koumen

D’Majoritéit stoung hannert der Annonce vun der Vizepremierministesch Paulette Lenert. D’Oppositioun huet sech allerdéngs Annoncen erwaart gehat, wéi den CSV-Deputéierte Michel Wolter seet. Madame Lenert. Ech wëll iech net ze no trieden, mä Dir hutt iwwerhaapt näischt gesot. Et konnt keen Oppositiounspolitiker dorop reagéieren, well net eng eenzeg konkret Propositioun vun der Regierung oder Majoritéit komm.

Vu sengem Parteikolleeg Gilles Roth koumen dann och eng Partie Fuerderungen. Eng zäitlech begrenzte Präisbrems um Sprit um Heizungsmasutt an och um Gas. Auto fueren an doheem setzen ass an deem räichen Lëtzebuerg kee Luxus, mä eng Noutwendegkeet. Zweetens: All Euro méi fir de Staat un Taxen an TVA duerch Energiepräisshaussen zanter dem 1. Januar 2022 muss fir eis direkt an integral un d’Leit zréckbezuelt ginn. Et kann net sinn, datt de Staat sech dorops selwer beräichert.   

De gréngen Deputéierte François Benoy huet betount, datt elo net iwwer schnell reagéiert dierft ginn. Mä mir musse Suen do investéieren, wou se gebraucht ginn, sozial gerecht Mesuren. Mesuren, déi konform zu eiser Klimaschutzpolitik sinn an eis Onofhängegkeet an Zukunft weider stäerkt.

D’Regierung hätt d’Urgence net erkannt, huet den ADR-Deputéierte Fred Keup gemengt. A gréng géif a senge Aen nu mol deier ginn. Dat huet fir méi hëtzeg Diskussioune mat der grénger Deputéiert Stephanie Empain gefouert.

Och d‘Piraten an déi Lénk hunn ënnerstrach, datt de Leit elo ganz séier misst gehollef an net ze laang gewaart dierft ginn.

 

 

(Vu(m) Claudia Kollwelter, Pierre Jans, Lynn Cruchten)

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Chauffeurs-livreurs

CONNECT by clc – Hinter den Kulissen – Transport „Neue Auslieferungsfahrer: Nicht ohne Handeln des Staates“

Auslieferungsfahrer

246 Auslieferungsfahrer von La Provençale liefern täglich frische Lebensmittel im gesamten Großherzogtum, sowie in die Nachbarländer in einem Umkreis von 200 km. Seit etwa zehn Jahren wird es jedoch immer schwieriger, Fahrer für den Fuhrpark des Unternehmens zu finden. Steuerliche und soziale Auflagen, vor allem aber der allgemeine Mangel in Europa, erschweren den Rückgriff auf den traditionellen Pool in den Nachbarländern.

 

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Dienstleistungen

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Voyagistes

CONNECT by clc – Carte Blanche „Luxemburgische Reiseveranstalter: Ein Versicherungsmangel?“

Reiseveranstalter

Die Tourismusbranche, die an „geopolitische Unwägbarkeiten“ gewöhnt ist, hat noch nie eine so starke Krise wie die Covid-19-Pandemie erlebt. Die Branche machte in den Jahren 2020 und 2021 erhebliche Verluste. In der internationalen Fachliteratur wird von einer Rückkehr „zur Normalität“ bestenfalls bis 2024 gesprochen.

Für einige luxemburgische Pauschalreiseveranstalter ist die Lage jedoch noch kritischer, da sie möglicherweise bereits am 1. Januar 2022 ihre Geschäftstätigkeit einstellen müssen, und zwar, weil sie keine Insolvenzversicherung haben!

 

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CONNECT by clc: „Umwandlung der Place de l’Étoile“

RAUMPLANUNG

Die Place de l’Étoile, die momentan in einer Umwandlungsphase ist, soll bald komplett neu gestaltet werden. Das Projekt sieht nämlich den Bau eines neuen Stadtviertels sowie die Umleitung der Route d’Arlon vor.

Nach Ende der Bauarbeiten wird die Place de l’Étoile zu einem gemischten Stadtviertel umgewandelt, das 600 Wohnungen, Büros, Geschäfte, Restaurants, ein Multiplex-Kino mit fünf Sälen, ein Fitness-Center, eine Foodhall sowie eine Drogerie umfassen soll.
Außerdem sollte die Route d’Arlon umgeleitet werden, um mehr Platz für Umweltfreundliche Verkehrsmittel zu lassen. Auch ein unterirdischer Busbahnhof ist im Projekt vorgesehen.

 

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Bus RGTR

CONNECT by clc: „Ein neues Design für die RGTR-Busse“

TRANSPORT

Am 19. Juli 2021 hat das Mobilitätsministerium ein neues einheitliches Design für die Busse des Régime général des transports routiers (RGTR) vorgestellt. Der Hauptgrund dafür ist, dem Netz einen höheren Wiedererkennungswert zu geben. Bis jetzt sind die 1.200 Busse in den jeweiligen Firmenfarben der 34 verschiedenen Busdienstleitungsunternehmen gefahren. Dank dem neuen Design sollten RGTR-Busse besser von anderen Busdiensten unterschieden werden.

Die ganze Rebranding-Operation wird bis zum Frühjahr 2022 dauern.

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Diesel- und Benzinautos

CONNECT by clc: „Keine neuen Diesel- und Benzinautos in der EU ab 2035“

TRANSPORT

Die EU-Kommission will ab 2035 den Verkauf neuer Diesel- und Benzinautos verbieten. Das Ziel der EU ist es, die CO2-Emissionen von Neuwagen nach 2035 auf null zu reduzieren und die Elektromobilität auszubauen.

Die  Automobilindustrie macht sich aber Sorge. Erstens kann es Probleme mit fehlenden Ladestationen für E-Fahrzeuge geben. Zweitens könnte diese Maßnahme zu einem Verlust von Arbeitsplätzen in der Industrie führen.

Als Alternative zur kompletten Elektrifizierung wären die mit Ökostrom erzeugten E-Fuels. Diese könnten den fossilen Kraftstoff ganz oder teilweise ersetzen und auf solche Weise den CO2-Ausstoß senken.

 

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