Luxemburger Wort : “Der OGBL will Neuprojekte für Einkaufszentren stoppen – viele Händler halten das aber für eine wenig sinnvolle Maßnahme.”

Manche Einkaufszentren sind gut besucht, andere weniger. Trotzdem werden immer noch neue aus dem Boden gestampft. Die Frage lautet: Haben sich die Einkaufstempe, die weniger gut laufen, nur beim Standort verschätzt, oder gibt es insgesamt einfach schon zu viele Einkaufsmeilen? “Der Markt ist gesättigt”, meint OGBL-Gewerkschaftssekretär David Angel.

Er sieht eine bedenkliche Entwicklung im Einzelhandel, die ihm große Sorgen bereitet..

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(geschrieben von Nadia DI PILLO)

 

Luxemburger Wort : “Diese neuen Hilfen gibt es für Unternehmen”

Die Regierung hat am Freitag neue Unterstützungsmaßnahmen für krisengeschüttelte Unternehmen vorgestellt – erstmals wird auch auf Basis von ungedeckten Kosten eine Hilfe berechnet.

Ob Hotel, Restaurant oder Eventagentur – viele Unternehmen sind durch die Corona-Pandemie in finanzielle Schieflage geraten. Um die wirtschaftlichen Folgen für hart betroffene Unternehmen weiter abzufedern, haben der Minister für Mittelstand Lex Delles (DP), Wirtschaftsminister Franz Fayot (LSAP) und Kulturministerin Sam Tanson (déi Gréng) am Freitag neue Hilfsmaßnahmen vorgestellt – erstmals wird die Höhe der Beihilfen dabei auf Basis der ungedeckten Kosten, die die krisengeschüttelten Unternehmen seit Monaten tragen, berechnet. „Wir sind uns bewusst, dass die Pandemie große Folgen für die Wirtschaft hat“, stellte Delles klar.

Konkret bedeutet das: Die Möglichkeit, von Hilfen aus dem „Fonds de relance et de solidarité pour les entreprises“ zu profitieren, wird bis März 2021 verlängert. Die Finanzspritze richtet sich diesmal nicht nur an Unternehmen aus dem Tourismussektor, der Kultur-, Event– oder Entertainment-Branche sowie an Horeca-Betriebe. Auch Einzelhandel und Weiterbildungseinrichtungen können diese Hilfen nun anfragen. Zwischen Dezember 2020 und März 2021 können Betriebe mit einem Umsatzverlust von mindestens 25 Prozent eine finanzielle Unterstützung beantragen – es gibt 1 250 Euro pro Monat für jeden Beschäftigten, der weiterhin arbeitet oder 250 Euro pro Monat für die Angestellten, die in Kurzarbeit sind.

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(geschrieben von Mara BILO)

 

Luxemburger Wort : “Konsum: “Luxemburger sind Gewohnheitstiere””

Die Corona-Pandemie hat das Kaufverhalten verändert – einige Trends werden bleiben, auch wenn die Krise vorbei ist.

Erst Hamsterkäufe bei Klopapier und Mehl, dann der Trend zu lokalen und nachhaltigen Produkten. Die Corona-Krise hat das Konsumverhalten der letzten Monate geprägt. Manches war ein reines Krisen-Phänomen, andere Trends könnten uns noch lange begleiten.

„Die Gewohnheiten haben sich in der Krise geändert“, stellt Natalia Sampaio fest, wenn sie die Verkaufszahlen der Supermarktkette Cactus analysiert. Vor dem Lockdown ging am Morgen Coffee-to-Go über die Theke. Mittags lag der gemischte Salat auf dem Kassenband.

Mit dem Homeoffice hat sich aber auch das Essverhalten gewandelt: „Frühstück und Mittagessen zum Mitnehmen sind viel weniger gefragt“, sagt Sampaio. Stattdessen wird zu Hause frisch gekocht. „Gesunde, biologische und lokale Lebensmittel sind die Produktfamilie mit dem derzeit höchsten Wachstum“, sagt Sampaio.

Lippenstift-Krise

Im Einzelhandel hat sich der Konsum vor allem so verändert: Er ist zurückgegangen. Laut Confédération luxembourgeoise du commerce (CLC) ist etwa der Umsatz bei Mode im Juli um 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken.

 Die Hälfte der Kunden fühlt sich unwohl beim Anprobieren von Kleidung in Geschäften. 

Claude Bizjak, Confédération luxembourgeoise du commerce (CLC)

Das liegt nach Ansicht der Einzelhändler vor allem daran, dass die Gesichtsmaske zum ständigen Begleiter geworden ist. “Die Hälfte der Kunden fühlt sich unwohl beim Anprobieren von Kleidung in Geschäften“, sagt Claude Bizjak von der CLC. „Aus diesem Grund ziehen es viele vor, sich auf das Wesentliche zu beschränken.”40 Prozent der Kunden fühlen sich unsicher, wenn sie in ein Einkaufszentrum gehen.

 

Foto: Pierre Matgé

 

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Connect by clc – “Digitalisierung der Essensgutscheine ?”

Zu Beginn der Corona-Pandemie haben manche Institutionen Essensgutscheine abgelehnt, da aus sanitären Gründen die Nutzung von Kreditkarten bevorzugt wurde. Daraus ergibt sich die Frage, warum noch keine digitalisierten Gutscheine angeboten werden.

Laut Statec bekommen rund 18% der Arbeitnehmer in Luxemburg Essensgutscheine neben ihrem Gehalt. Diese werden nicht nur für das Mittagessen verwendet, sondern auch für das Einkaufen in Supermärkten und sogar in Tankstellen. Die Gültigkeitsdauer jener Gutscheine in Luxemburg ist zwar lang und sie können auch noch nach der Rückkehr ins Büro eingelöst werden, doch wirft die Situation weitere Fragen über die digitalisierte Version der Gutscheine auf.

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Der Kunde nach dem Covid. Wer ist er? Was will er?

Nase und Mund bedeckt, Händedesinfektion am Eingang der Geschäfte… In Luxemburg spielt der Kunde in der Regel das Spiel mit, aber Misstrauen ist immer noch an der Tagesordnung. Nach zwei Monaten Ausgangssperre und fast keinem Umsatz versuchen die Einzelhandelsgeschäfte, die Besucherzahlen zu steigern. Der Kunde hat jedoch nicht mehr das gleiche Gesicht und vor allem nicht mehr die gleichen Gewohnheiten. Ein Drittel der Käufer schätzt, dass es Monate oder sogar Jahre dauern wird, bis wieder eine Situation wie vor der Krise erreicht ist.

Schon bevor der Virus auftauchte, begann der Kunde, Garantien für die Produkte zu verlangen: Herkunft, soziale Verantwortung, Qualität, Umwelt, Verpackung… Nachdem er jahrelang konsumiert hatte, ohne sich Gedanken zu machen, fingt er an, über die Konsequenzen seines Konsumverhaltens nachzudenken. Medien berichten über die ökologische Auswirkung des aktuellen Konsummodells, und Unfälle wie der des Rana Plaza 2013 zeigten, dass Volke auch Opfer dieses Modells sind. Als der Kunde dann wochenlang eingesperrt blieb, wurde ihm klar, dass er all diese Gegenstände, Kleider, Schuhe oder Gadgets vielleicht nicht wirklich brauchte. Für ihn sind die Zeit, der Austausch, die Erfahrung, und nicht mehr das Objekt das Notwendigste.

Der Kunde hatte viel Zeit, um nachzudenken und während die Umsätze einiger Webseiten explodierten, mussten Unternehmen, die sich dem physischen Verkauf widmen, alles neu erfinden. Der Kontakt mit dem Käufer und die Beratung sind menschliche Aspekte, an dem die Geschäfte festhielten und der während der Krise schmerzlich vermisst wurden. Ohne Online-Präsenz ist es unmöglich, die Kundschaft anzusprechen, die durch Werbung, soziale Netzwerke und gezieltes Marketing überfordert ist.

Als der Kunde wieder in die Stadt gehen konnte, hat er vielleicht etwas von seiner Begeisterung verloren. Sobald die notwendigen Einkäufe gemacht wurden, bringt ihm das Einkaufen vielleicht keinen Spaß. Und warum ein schickes Sommeroutfit kaufen, wenn man keine Gelegenheit hat, es zu tragen?

Es ist nicht unbedingt angenehm, mehrere Stunden mit einer Maske im Gesicht und ständigen Sorgen um das Virus in einem Einkaufszentrum zu verbringen. Aus diesem Grund ziehen es viele Kunden vor, Ausflüge zu vermeiden und sich auf das Wesentliche zu beschränken. Die Hälfte fühlt sich sogar unwohl beim Anprobieren von Kleidung in Geschäften. Darüber hinaus verlieren die Haushalte in Krisenzeiten das Vertrauen in die Wirtschaft, nehmen mögliche Schwierigkeiten vorweg und bevorzugen es daher, Ausgaben zu vermeiden.

Angesichts dieser Situation wird die Resilienz vieler Unternehmen von ihrer Fähigkeit abhängen, sich anzupassen und sich sogar selbst in Frage zu stellen. Es gibt viele Instrumenten, deren Ziel ist, Unternehmen zu unterstützen, aber der Weg, der vor uns liegt, ist lang und beschwerlich.

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Anhänge:

Webcast EY-clc – Commerçants luxembourgeois : Comment préparer le monde de l’après COVID ?
Les nouveaux modèles économiques de la mode

 

Hier können Sie mehr über Wëssen an Handel(en) erfahren

MYLuxembourg TV, das Interview mit Nicolas Henckes, Direktor der clc

Möchten Sie mehr über den Direktor der clc Nicolas Henckes sowie verschiedene Themen, die die clc behandelt, erfahren? Hier finden Sie das Interview mit Nicolas für MYLuxembourg TV, in dem er vom Handel, Ausverkauf, Coronavirus und der Rechtslage von Cannabis redet.

 

Zum Video

(Das Interview ist auf Französisch).

 

Reporter “Eine widersprüchliche Pop-up-Strategie”

Trotz verhältnismäßig günstiger Mietpreise findet die Stadt Luxemburg nur schwer Geschäftsleute, die für ihre Pop-up-Stores in Frage kommen. Das liegt aber nicht nur an der Eignung der Kandidaten, sondern letztlich auch an einem ambivalenten Auswahlprozess der Politik.

Die Stadt Luxemburg vermietet bereits seit Jahren eigene Gewerbeflächen zu günstigen Preisen. Seit einem halben Jahr stehen auch sogenannte Pop-up-Flächen zur Verfügung. Die „Boutiques éphémères“ können für maximal sechs Monate vermietet werden. Sie sollen es Unternehmern ermöglichen, schnell und möglichst günstig eine neue Geschäftsidee zu testen, bevor sie den großen Schritt der Eröffnung eines eigenen Geschäfts wagen. Angekündigt wurde das Konzept bereits im Sommer letzten Jahres, erstmals vermietet wurden die Flächen im November 2019.

Die Idee klingt innovativ und vielversprechend. „Wir wollen Jungunternehmern die Möglichkeit bieten, neue Businessmodelle auszuprobieren und damit den Start ins Geschäftsleben erleichtern“, sagt Serge Wilmes (CSV). Als Erster Schöffe der Stadt Luxemburg ist er für den Handel zuständig und entscheidet letztlich, wer den Zuschlag für die Geschäftslokale erhält. Die Mietpreise befinden sich meist unter dem Marktpreis.

 

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Foto: Eric Engel

Wa Butteker nees zougemaach géife ginn, wier dat eng Katastroph

E Méindeg de Moie war den Direkter vun der CLC, der Confédération Luxembourgeoise du Commerce, eisen Invité vun der Redaktioun.

Et wär eng Risekatastroph, wann d’Butteker nees missten zoumaachen. Dat géif méi grouss Problemer mat sech brénge wéi de Virus selwer. Dat kéint een net maachen, seet de Direkter vun der CLC, der Handelskonfederatioun, den Nicolas Henckes. Hie war e Méindeg de Moien eisen Invité vun der Redaktioun.

Wann ee sech un d’Mesuren hält, wär et sécher an de Geschäfter anzekafen. D’Leit géife sech jo och net do ustiechen. D’Butteker kéint een ophalen, och wann d’Infektioune klammen.

 

 

De ganzen Artikel op RTL.lu liesen an den Interview mam Nicolas Henckes lauschteren

RTL “Gutt Affären a gemëschte Gefiller an de Butteker”

D’Aussiicht, gutt Affären ze maachen, zitt jo vill Leit an d’Solden. Ma wéi gesäit dat nom Corona-Lockdown aus?

Héichsummerlecht Wieder war zwar e Sonndeg net um Rendez-vous. Nawell hunn eng Rei Leit vun dësem verkafsoppene Sonndeg an de Solden an der Stad profitéiert. Opgefall ass awer och, dass verschidde Butteker net opgemaach haten. Vereenzelt Geschäftsleit soten, fir si wär den Optakt vun de Solden dëse Weekend net profitabel gewiescht. Anerer hu bedauert, datt verschidde Butteker net richteg matzéie géifen, spréch just wéineg Wuer soldéieren. Nach anerer waren den Ëmstänn entspriechend zefridden.

En Thema war och d’Verréckele vun de Solden nom 2 Méint laange Lockdown. Sou wéi a Frankräich, wou se ausnamsweis réischt Mëtt Juli ufänken, oder an der Belsch, do ginn d’Solde souguer réischt den 1. August lass. Op dës Manéier hätt ee seng Wuer méi laang kënne mat méi héijer Marge verkafen. Besonnesch, well et duerch de Confinement Retardë bei der Liwwerung goufen. Verschidden Artikele wieren eréischt zanter Kuerzem an der Vente.

De Summerstock misst elo fort, ier d’Leit eventuell fort an d’Vakanz fueren, soten aner Geschäftsleit. Et hätt ee souwisou zanter der Reprise scho vill Spezial-Aktioune gehat.

 

 

De ganzen Artikel op RTL.lu liesen

Tageblatt “Wie es mit den Kleidergeschäften weitergeht – Gespräch mit Jean-Paul Herber von der Fédération de la mode“

Ein Wirtschaftsbereich, der von der Corona-Krise und dem damit einhergehenden Stillstand voll getroffen wurde, sind Kleidergeschäfte. Die Situation verschafft den Unternehmern eine ganze Reihe sektorspezifischer Probleme. Sie hoffen auf neue Hilfen und ein baldiges Wiederöffnen der Läden.

Seit dem 15. März sind Luxemburgs Kleidergeschäfte geschlossen. Wann sie ihre Türen wieder für ihre Kunden öffnen dürfen, ist noch nicht entschieden. Würde es nach den Wünschen von Jean-Paul Herber, Vizepräsident der FEMO („Fédération de la mode“)

 

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