04.10.2021

Carte Blanche: Je verrückter ist man, desto mehr recycelt man!

In Vorbereitung auf die Einführung der Gesetze über Abfälle und Verpackungsabfälle im Jahr 2019 lud die Ministerium für Umwelt, Klima und nachhaltige Entwicklung die Öffentlichkeit zu mehreren partizipativen Workshops ein. Eine der Fragen, die dabei diskutiert wurden, lautete: “Sollten wir das Angebot an Recycling erhöhen? Offensichtlich waren alle Beteiligten einverstanden, und einige Monate später stellte das Ministerium seinen Gesetzentwurf Nr. 76591 vor.

Letztere sieht die Einrichtung von etwa 50 Recycling-Parks in Supermärkten mit mehr als 1500 m2 Verkaufsfläche vor. Nach unseren ersten Schätzungen würden sich allein die Betriebskosten dieser Zentren auf mehr als 10 Millionen Euro pro Jahr belaufen. In dem Gesetzentwurf wird jedoch nicht erwähnt, wer diese finanzieren soll, da die Einzelhändler die Verwertung der von ihnen in Verkehr gebrachten Verpackungen bereits vollständig finanzieren. Wir sprechen hier von zusätzlichen Kosten, und es stellt sich natürlich die Frage nach dem Mehrwert dieses Vorschlags.

Dieser “neue Dienst” würde die bestehenden Haussammelsysteme und Recyclingzentren ergänzen. In der Praxis könnten dort dieselben Abfallstücke deponiert werden, die heute von der Gemeinde oder Valorlux vor unserer Haustür eingesammelt werden. Mit anderen Worten: Statt unsere Joghurtbecher in den blauen Sack zu stecken, könnten wir sie mit dem Auto zu unserem Lieblingssupermarkt zurückbringen.

 

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